Logis

WICHTIGE TERMINE
01.06.2017
Beginn Abstracteinreichung.
30.09.2017
Deadline Abstracteinreichung.
 
NEWS
01.06.2017
Das Referentencenter des 135. Kongresses der DGCH ist nun eröffnet.
18.05.2017
Die Ankündigung des 135. Kongresses der DGCH steht zum Download zur Verfügung.
18.05.2017
Die Website des 135. Kongresses der DGCH ist in Betrieb.
 

Grußwort DGAI

Prof. med. Bernhard Zwißler
Prof. med.
Bernhard Zwißler

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo Van Aken
Prof. Dr. med. Dr. h.c.
Hugo Van Aken
 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) begrüßen wir Sie zum 135. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.

„Tradition – Innovation - Globalisierung“ - allein die Zahl 135 illustriert das erste Wort des diesjährigen Kongressmottos auf eindrucksvolle Weise. Kaum eine Fachgesellschaft kann auf eine so lange und erfolgreiche Tradition, die ja weit vor Gründung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie im Jahre 1872 ihren Anfang nahm, zurückblicken wir die Ihre. Als Vertreter eines vergleichsweise jungen Fachgebietes sehen wir uns ein Stückweit in diese großartige Tradition der Chirurgie eingebunden und fühlen uns ihr verpflichtet, entstammt doch die Anästhesiologie letztendlich aus Ihrem Fachgebiet. Tradition bildet die Basis, auf der sich unser Handeln gründen sollte, sie gibt Halt und Orientierung in schwierigen Situationen.

Da Tradition aber nach Gustav Mahler als Weitergabe des Feuers und nicht als Anbetung der Asche verstanden werden sollte, folgt im Kongressmotto konsequenterweise die „Innovation“. Gemeinsam ist es uns gelungen, durch exzellente Grundlagen- und klinische Forschung z.T. herausragende medizinische Fortschritte zum Wohl der uns anvertrauten Patienten zu erzielen. Innovative chirurgische Methoden, wie Operationen über minimalinvasive Zugänge, Hybridoperationen und Robotik, gepaart mit der Weiterentwicklung der Kenntnisse, Methoden, apparativen Techniken und Pharmaka in Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerzmedizin schieben die Grenzen der Behandlungsfähigkeit von Krankheiten immer weiter hinaus, eine Entwicklung die teilweise medizinethische Fragen aufwirft. Umso mehr ist angezeigt, auch einmal innezuhalten und sich der traditionellen Werte zu besinnen, die uns anhalten, stets die Lebensqualität des Patienten in seiner Gesamtheit als oberstes Ziel unseres Tuns zu begreifen und im Sinne von „Choosing Wisely“ nicht alles zu machen, was machbar ist. Die Weiterentwicklung der personalisierten, individualisierten Medizin ist ein Weg zu diesem Ziel. Mehr denn je muss die Behandlung eines operativen Patienten als komplexer, integrierter Prozess verstanden werden, der nicht erst mit der Narkoseeinleitung beginnt und nicht mit der letzten Naht oder der Verlegung aus dem Aufwachraum oder der Intensiveinheit endet. Die Verbände der Chirurgie und der Anästhesiologie haben zu letzterem vor kurzem mit der gemeinsamen Empfehlung zur Verbesserung der postoperativen Behandlungsqualität und Etablierung medizinischer Einsatzteams deutlich Stellung bezogen.

Bleibt noch der letzte „Ton“ des Dreiklangs „Tradition – Innovation - Globalisierung“. Gerade in Zeiten, in denen Globalisierungsgegner jeglicher Couleur z.T. berechtigte, z.T. irreale Ängste schüren und sich aus der globalen Verantwortung verabschieden wollen, darf nicht vergessen werden, dass diese Vernetzung in der Medizin den enormen Fortschritt auf all ihren Gebieten in den letzten Jahrzehnten überhaupt erst möglich gemacht hat. Der internationale Austausch von Menschen, Wissen und Methoden sowie große multizentrische Studien über Ländergrenzen hinweg bergen ungeahnte Möglichkeiten der Innovation in der Medizin.

Globalisierung bedeutet natürlich auch Wettbewerb. Um hier international weiter bestehen zu können, bedarf es verstärkter Anstrengungen, insbesondere auf den Gebieten der Forschung und der Weiterbildung. Dabei teilen wir mit Ihnen die Sorge um die Sicherung der Rahmenbedingungen für diese existentiellen Aufgaben.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Verlauf Ihres Jahreskongresses und freuen uns auf die Gelegenheit zu vielen interdisziplinären Gesprächen mit Ihnen ebenso wie auf den Gedankenaustausch mit Pflegekräften, Angehörigen der Rettungsdienste und der Industrie sowie auf den persönlichen Zugewinn an aktuellstem Wissen, wie ihn so nur ein wissenschaftlich ausgerichteter Fachkongress wie der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie bieten kann.

Mit herzlichen, kollegialen Grüßen

Prof. med. Bernhard Zwißler
Präsident der DGAI
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo Van Aken
Generalsekretär der DGAI

VOLKSWAGEN
VOLKSWAGEN
MEDTRONIC
medela
KARL STORZ