Logis

WICHTIGE TERMINE
16.01.2018
Bewerbungsende Studentenforum
02.11.2017
Ende des Reviews
09.10.2017
Beginn des Reviews
 
NEWS
06.11.2017
Das Review ist beendet. Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit.
27.10.2017
Bitte beachten Sie, dass die Deadline für den Review bis Donnerstag, 02.11.2017, 09.00 Uhr (MEZ) verlängert wurde.
16.10.2017
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab sofort möglich.
09.10.2017
Das Reviewcenter des 135. Kongresses der DGCH ist nun eröffnet. Der Review endet am Freitag, 27. Oktober 2017.
05.10.2017
Die Abstractannahme für den 135. Kongress der DGCH wurde beendet. Das Kongressteam bedankt sich für die über 900 eingegangenen Abstracts. Ihre Abstracts werden derzeit für den Review vorbereitet.
04.10.2017
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis Donnerstag, 05.10.2017, 08.00 Uhr (MEZ) verlängert.
29.09.2017
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis Mittwoch, 04.10.2017, 08.00 Uhr (MEZ) verlängert.
01.06.2017
Das Referentencenter des 135. Kongresses der DGCH ist nun eröffnet.
18.05.2017
Die Ankündigung des 135. Kongresses der DGCH steht zum Download zur Verfügung.
18.05.2017
Die Website des 135. Kongresses der DGCH ist in Betrieb.
 

Grußwort DGIM

Prof. Dr. med. Cornel Sieber
Prof. Dr. med.
Cornel Sieber
 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH),

es ist mir eine Freude, Ihnen Allen einige Grußworte zum 135. Jahreskongress 2018 von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) zukommen zu lassen!

Das Motto ihres Jahreskongresses 2018 lautet: „Tradition – Innovation – Globalisierung“. Schon allein die Spannbreite dieser drei Themen lässt einen überaus spannenden und vielseitigen Jahreskreis erahnen und betont, wie thematisch breit gefächert die Medizin ist. Die DGCH und die DGIM haben kürzlich bei einer Sitzung in Berlin besprochen auch verschriftlicht, dass gerade deshalb ein enger und zukunftsorientierter regelmäßiger Austausch unserer Fachgesellschaften wichtig ist. Die operativen Techniken haben sich in den letzten Jahren weiter massiv verfeinert und heute gilt „minimal-invasiv“ zum Goldstandard. Doch minimal meint alles Andere als minimalistisch, die Herausforderungen ob der erfreulich vielen Diagnostik- und Therapieoptionen haben die Entscheidungen und Interventionen nicht nur einfacher werden lassen. Hier im Sinne der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten das Optimale unter Berücksichtigung vorhandener Ressourcen zu leisten, gelingt nur in der fächerübergreifenden engen kollegialen Interaktion. Um dies zu verdeutlichen, lassen Sie mich bitte als Internisten mit dem Schwerpunkt Geriatrie für jeden Teilaspekt Ihres Jahresmottos einen Punkt herausgreifen:

Tradition: Die peri-operative Medizin ist wahrlich erst Garant für den Behandlungserfolg chirurgischer Tätigkeiten. Die demographische Chance, also die Möglichkeit der meisten Menschen, hochbetagt zu werden, verlangt nach einer engen Teamarbeit zwischen operativ und konservativ tätigen Kolleginnen und Kollegen vor, während und nach einem operativen Eingriff. Denn: Bei den (hoch)betagten Patientinnen und Patienten ist Multimorbidität und damit verbunden Polypharmazier mehr Regel denn Ausnahme.

Innovation: Interdisziplinäre Konzepte zwischen operativen und konservativen Fächern bedingen auch eine Hervorhebung der Funktionalität, die erst Selbstständigkeit und damit Lebensqualität im Alter garantiert. Hier kommen die evidenz-basierte Medizin und die daraus abgeleiteten Leitlinien, die sich primär auf Monopathologien stützen, klar an ihre Grenzen. Adaptierte Behandlungspfade bei Multimorbidität zu entwickeln, wird ohne eine intensive Interaktion zwischen DGCH und DGIM kaum gelingen.

Globalisierung: Vermehrte Mobilität, Feminisierung in der Medizin, andere Lebensentwürfe sind nur ein paar Schlagwörter, die aufzeigen, dass es nicht nur einen „brain-drain“, sondern auch einen „care-drain“ in der medizinischen Versorgungslandschaft gibt. Dies wird sich mittelfristig nicht ändern, die Situation wird sich eher noch verschärfen. Um diese Herausforderung zielorientiert anzugehen, wird es gemeinsamer entwickelter Strategien bedürfen, um den sehr hohen medizinischen Versorgungsstandard in Deutschland auch künftig garantieren zu können.

Das Motto der 124. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin 2018 lautet: „Innere Medizin – Medizin für den ganzen Menschen“ (Zitat von Prof. Walter Siegenthaler vor bald 50 Jahren). Dies zu leben gelang schon damals nicht aus einem Kokon heraus. So freut es mich sehr, dass die DGCH und die DGIM nicht nur bei den jeweiligen kommenden Kongressen gemeinsam Symposien abhalten werden, sondern auch zukunftsorientiert die Gesundheits- und Versorgungslandschaft gestalten möchten und sicher auch werden.

Ihrem Jahreskongress wünsche ich auch im Namen des Vorstandes der DGIM gutes Gelingen, einen intensiven wissenschaftlichen Austausch, aber auch genügend Zeit für den kollegialen Austausch!

Ihr

Prof. Dr. med. Cornel Sieber
Vorsitzender DGIM 2017-2018


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